Yacht-Club Saarbrücken e.V.
HomeÜber unsClubgelände MittersheimSegelbasis BosenSegelsportRegatten und Trainings2.4mR 10. Münster-Cup 20222.4mR Ostertraining am Bostalsee 20222.4mR IDM am Chiemsee 20212.4mR Tiroler Meisterschaften 2021Dyas 5. Bostal-Dyas 20212.4mR Tegeler Trophy 20212.4mR German Open 2021Jugendarbeit2.4mR: Wo das Alter keine Rolle spieltVom Opti in die 2.4mRFahrtensegelnKontakt / DownloadsImpressumDatenschutz
ycsb_2019_2-2.png-g1258-359-2
Regattabericht

07.08 – 08.08.2021
Crew des Yacht-Club Saarbrücken erfolgreich bei der `Bostal-Dyas` 2021

Die 5. `Bostal-Dyas` Ranglistenregatta fand vom 7. - 8. August auf dem Bostalsee statt. Für die diesjährige Regatta, die vom SC Nordsaar organisiert und veranstaltet wurde, hatten sich 17 Crews, davon 9 von der saarländischen Dyas-Flotte und 8 auswärtige von Mosel, Laacher See, Edersee und sogar Ratzeburg angemeldet. Für den Yacht-Club Saarbrücken starteten Gerd Huppert und Christian Winkel auf `SID`, Dyas GER 1475

Der Freitag vor der Regatta:
Die Bosener Dyas-Truppe und einige der früher angereisten auswärtigen Teilnehmer hatten die (Freitags-) Känguru-Regatta schon zum einsegeln und letzten Fein-Trim, bzw. neu zusammengewürfelte Crews zum seglerischen Kennenlernen genutzt. Mit dabei waren auch Kurzzeit-Umsteiger vom 505er, Korsar und Laser als Steuerleute und/oder Vorschoter auf Dyas unterwegs.
1. Regattatag.
Die letzten Boote wurden vormittags zügig eingekrant und in die reservierten Stegplätze verteilt.

Christine Schaal-Lehr die 1. Vorsitzende des Segel-Club Nordsaar begrüßte am Kran zunächst die 17 Crews, Wettfart- und Schiedgerichtkommitee sowie alle Helfer am Land und auf dem Wasser, bevor Wettfahrtleiter Michael Becker die Steuerleutebesprechnung übernahm.

3 Wettfahrten waren für den 1. Tag vorgesehen.
Klassisch, `up and down` mit Ablauftonne, zunächst über je 4 Runden. vorhersagte. Aber noch zeigte sich nichts davon.
Der 1. Start war `knuddelig´ wegen der etwas kurz ausgelegten Startlinie. Auch wenn es hier und da mal knapp wurde: Abfallen, Kringel drehen, `Raum`, `Raum` Rufen, hektischen Wenden und Halsen, ging er letztendlich ohne Crashs über die Bühne.

Die Flotte war schnell unterwegs und vom Startschiff wurde signalisiert, daß für die nächsten beiden Läufen auf je 5 Runden erhöht wird.Das Feld zog sich weiter auseinander, es gab Lücken und eine Spitzengruppe mit den üblichen Verdächtigen konnte sich absetzen.
1 2
An dieser Stelle ein Lob an die Wettfahrtleitung. Die Tonnen lagen korrekt und die Läufe wurde zügig nacheinander gestartet. Keine langwierigen, nervige Warte-Kringel ums Startschiff.

Im zweiten Durchgang hat die Wettfahrtleitung gut auf die Windänderung reagiert und die Flotte mit Bahnverkürzung und `S` vorzeitig ins Ziel geholt.

Der Zieleinlauf der 3. und letzten Wettfahrt und die Rückfahrt zum Hafen fand dann noch unter göffneten Himmelsschleusen statt. Jetzt war jeder schnell.

Die Zeit, die die Crews dann zum Festmachen, bergen der Segel und Spurt ins Trockene brauchten, war stark rekordverdächtig.

Glücklicherweise haben sich die Himmelsschleusen nach 45 Minuten genauso schnell geschlossen wie sie sich geöffnet hatten und es gab bei Sonnenschein den Anleger-Schluck mit Crémant, Bier und gespendeten Leckereien.
3 4 5 6
2. Regattatag
Der Sonntag war sonnig und pünktlich um 10 Uhr ging auf dem Startschiff die Dyas Klassenflagge-Flagge zum ersten von den zwei geplanten Starts hoch. Der Wind war mit 9 kn aus SW etwas stärker als am Vortag, die Startlinie war jetzt ok und das Feld ging zunächst geschlossen in Richtung Luv-Tonne. Bei den Kreuzen gab es, wie immer, etliche Verschiebungen, aber auf dem Spi-Kurs Lee-Tonne konnte man die neuen Platzierungen abzählen.

Im ersten Lauf des Tages haben sich die Segler von der Mosel und Laacher See die ersten 5 Plätze unter sich aufgeteilt. Gerd Huppert und Christian Winkel vom Yacht-Club haben sich mit dem 6. Platz die Gesamtführung vom Vortag allerdings vermasselt.

Die zweite und letzte Wettfahrt, ging zügig über 3 Runden, Windrichtung und Stärke waren unverändert, so daß kurz nach Mittag die Regatta mit diesem Lauf beendet wurde. Allerdings nicht ganz ohne Zwischenfall !! Ein Skipper hatte auf dem letzten Bahnschenkel mit einer Patenthalse seine Vorschoterin außenbords befördert. Sie wurde dann von einem Begleitboot aufgefischt und an Land gebracht. Die anderen Boote waren mittlerweile schon zurück im Hafen. Dort fand das übliche Gedränge am Kran statt, hier und da ein Klönschnack, abbauen und einpacken. Und die gebadete Vorschoterin war irgendwann auch wieder in trockenen Kleidern.

Die Siegerehrung fand in der großen Garage im Regattahaus statt. Christine vom Segel-Club Nordsaar, machte die Eröffnung, lobte die gute Organisation und insbesondere die vielen freiwilligen Helfer ohne die ein solches Event nicht stattfinden kann. Wettfahrtleiter Michael Becker verlaß die Platzierunen und gratulierte den Teilnehmern.
Die Crew des Yacht-Club Saarbrücken, Gerd Huppert / Christian Winkel belegten den 3. Platz was positiv auffiel, da die beiden ansonsten auf unterschiedlichen Booten unterwegs sind und bei dieser Regatta ohne vorheriges Einsegeln und Training gleich vorn mitgemischt haben.

Es gab Gastgeschenke für jeden Teilnehmer, Pokale für die 3 erstplatzierten und als besonderes Highlight einen neuen Wanderpokal, den „ Manfreed Heeg Gedächtnispreis", ein originalgetreues Dyas Holzmodel von ca. 50 cm Größe der fortan jährlich vom SC Nordsaar an den/die Gewinner/in der Bostal-Dyas verliehen wird.

Zusammengefasst war die Bostal-Dyas ein Erfolg. Auch vor dem Hintergrund, daß die Anzahl Teilnehmer von Jahr zu Jahr wächst und der Ranglistenfaktor jetzt auf 1,2 hochgesetzt ist.
Musikalisch wurde alles vom Liedermacher Erik Sander, alias `Der Binnensegler` untermalt der `live` mit selbstgeschriebenen Texten und seiner Gitarre Episoden aus dem Seglerleben zum Besten gab. Z.B. "Der Bojenleger", oder "Die Fender sind noch draußen". Der Mann wußte wovon er sang!

Den gemeinsamen Abend fand bei bester Stimmung im `Seehaus`, dem Restaurant auf dem Verbandsgelände des LVSS, mit Gegrilltem, schmackhaften Beilagen und natürlich Flüssigkeit jedweglicher Art und Gusto verbracht.

Fazit nach dem 1. Tag und 3 Läufen:
An der Spitze, auf dem 1. Platz war die Crew des Yacht-Club-Saarbrücken (Gerd Huppert / Christian Winkel) auf `SID`/ GER 1475.

Die Plätze 2 – 8 belegten die auswärtigen Gäste. Die restliche saarländische Flotte belegte solidarisch die Plätze 9 – 17.
7
Der 3. Platz für die Crew des Yacht-Club Saarbrücken (Christian Winkel und Gerd Huppert)